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Versicherung - Privates Carsharing

Damit beide Parteien beim privatorganisierten Carsharing auf der sicheren Seite sind, wird bei der Übernahme ein sogenannter Nachbarschaftsauto-Vertrag zwischen Mieter und Vermieter abgeschlossen. In diesem werden unter anderem verbindliche Vereinbarungen bezüglich der Kosten und des Mietzeitraumes getroffen. Zur Versicherung des Autos gegen eventuelle Schadensfälle muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden, da die normale Kfz-Versicherung des Fahrzeughalters in der Regel keine durch einen anderen Fahrzeugführer verursachten Haftpflicht- und Kaskoschäden übernimmt. Spezielle Carsharing-Versicherungen werden auf den Online-Portalen, die bei der Vermittlung fürs private Carsharing helfen, gegen einen festen Tagessatz oft gleich mitgeliefert. Der Versicherungsschutz besteht in diesem Fall für den Zeitraum der Vermietung und die Kosten hierfür werden in der Regel vom Mieter getragen. Durch die Zusatzversicherung muss die Kfz-Versicherung des Fahrzeughalters bei durch den Fahrer verursachten Schäden nicht in Anspruch genommen werden. Somit ist auch gewährleistet, dass der durch die eigene Autoversicherung bestehende Schadensfreiheitsrabatt für den Vermieter erhalten bleibt. Ist das Auto also während des Leihvorgangs in einen Unfall verwickelt, ist der Fahrzeughalter ausreichend abgesichert. Die Reparaturkosten für die Schäden am eigenen Fahrzeug werden mit Ausnahme der vom Fahrer zu übernehmenden Selbstbeteiligung von der Zusatzversicherung getragen. Im Falle von Schäden an Dritten zahlt die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters. Oft schützt die Zusatzversicherung den Halter auch hier vor einer anschließenden Beitragserhöhung.